Program 2017

Über das Festival

alap011973 wurde das Ziel des Festivals wie folgt festgesetzt: „Festigung der wechselseitigen Verständnis und Freundschaft zwischen den Nationen entlang der Donau mithilfe von Volkskunst, -tanz und –musik.”Im Sinne dessen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit des wissenschaftlichen und fachlichen Austauschs bezüglich Fragen und Antworten der Folklore-Forschung und des Vergleichs der entlang der Donau lebenden Kulturen. Außerdem ist dies auch eine Gelegenheit zur Erörterung der gegenwärtigen Pflege der volkseigenen Folklore. Das Festival schafft ein Forum für den freundschaftlichen Wettstreit traditioneller Ensembles, Solisten sowie Volkskünstler, in welchem sie ihre volkstümlichen Werte vermitteln können. Die Ausstellungen präsentieren ältere und zeitgenössische Erzeugnisse der Donauvölker. Das Donau Folklore Festival ist eines der ältesten Festivals Ungarns und eine der größten Veranstaltungen der Region, welches zuerst 1968 stattfand. Anfänglich wurde es von Baja und Kalocsa organisiert, ihnen schlossen sich später auch Kecskemét und Szekszárd an. Das Ereignis wurde alle drei Jahre organisiert und fand großen Anklang bei den Besuchern. Stets traten sowohl ungarische als auch ausländische Ensembles auf, wobei die Folklore-Veranstaltungen von fachlichen Beratungen und Ausstellungen unterstützt wurden. Idee dieser Programme war – damals wie heute - die Schaffung und der Ausbau kultureller Kontakte. So bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, sich interessante Ausstellungen anzusehen. Außerdem stellten Volkskünstler auf einem besonderen Jahrmarkt ihr Können unter Beweis, wobei wagemutigere Gäste eigenhändig Keramien herstellen und sich mit der Holzschnitzerei und vielen anderen Fertigkeiten bekannt machen konnten. Die aufregendsten Ereignisse erwarteten die Interessenten allerdings auf der Festivalbühne. Jeden Abend unterhielten Volktanz und –musik Programme das Publikum bis tief in die Nacht hinein. Das sehenswerteste Event des Festivals war der traditionelle „Marsch-Tanz” auf der geschmückten Hauptstraße von Kalocsa. 

Das Donau Folklore Festival 2009 wich von den vorherigen ab, denn statt der gewohnten dreijährlichen Inszenierung gingen die Veranstalter zur jährlichen Ausrichtung über. Ebenso neu  war in diesem Jahr, dass den Orten der Bezirke Tolna und Bács-Kiskun eine größere Rolle bei der Planung und Verwirklichung zufiel. Im Bezirk Tolna: Alsónyék, Madocsa, Nagymányok, Sióagárd, Bogyiszló, Szekszárd. Im Bezirk Bács-Kiskun: Ordas, Uszód, Csátalja, Kalocsa. 
2011 markierte abermals eine Veränderung in der Geschichte des Festivals, da mehrere Orte von der Teilnahme zurücktraten, so verblieben Kalocsa und seine Umgebung. Ferner wurde die Entscheidung getroffen, dass nach dem XIX. Donau Folklore Festival dieses überaus erfolgreiche und angesehene Ereignis wieder im ursprünglichen dreijährlichen Zyklus veranstaltet werden soll.